Should we apply for Prototypefund?

The Prototypefund is an option to apply for sponsoring. Any ideas if / for what we could apply?

Took a quick look - worth a try I’d say. The fund says it’s all about going from idea to prototype, but that doesn’t seem like a problem. Adding new functionality to the polyPod should probably count, and if not, it could always be done as a separate project and reused later.

Only problem would be figuring out what to focus on. Spontaneously, I can think of a bunch of things:

  1. A polyPod SDK other apps can use to store/retrieve data
  2. P2P synchronisation of personal data
  3. Additional data importers (we mostly had Google and Meta, not sure if those still work)
  4. A Feature that gives an overview of personal data imported from multiple sources
  5. A polyPod for desktop
  6. A serious data store (we were about halfway there I’d say)
  7. Rebranding the polyPod to Privact with new onboarding, App/Play Store accounts and so on.
    …

The list was always long. Finding the thing that best supports the strategy is non-trivial though :smiley:

The things we were planning to do on the technical side were documented here: https://github.com/polypoly-eu/polyPod/blob/main/docs/tech-roadmap.md - but a lot of that isn’t too user visible.

I think our “privact use case” would best be served, if we had some working data store with the ability to demonstrate how anonymous surveys can be exectued. That is part of what makes privact unique.

The current idea is to apply for the creation of a prototype that will basically allow KUserFeedback - a class KDE uses to gain insight into e.g. software versions used - to store their data on the user’s device and KDE to access this decentralised data.

We will not focus on the actual storage of the data - any database will do for now. Instead, the focus of the prototype will be on the process of accessing the data. This includes

  • Registering an organisation (KDE in our case)
  • Providing a web interface for organisations to access the data
  • Creating a survey directory
  • Providing a control that allows users to control access to their data
  • Realising anonymised data collection.

Here are the questions for applying to Prototypefund (sorry, application in German, so will be the article):

1. Beschreibe dein Projekt kurz. (97/100w)
KUserFeedback erfasst persönliche Informationen über die Nutzer:innen und deren Verwendung von KDE-Applikationen. Gegenwärtig werden diese Informationen an einen Server von KDE gesendet. In unserem Projekt arbeiten wir zusammen mit der KDE-Community und dem KUserFeedback-Maintainer daran, die technologische Infrastruktur dafür zu schaffen, dass diese persönlichen Daten zukünftig auf den Geräten der Nutzer:innen verbleiben können, während anonymisierte Auswertungen für KDE weiterhin möglich sind.

Das Projekt verbessert nicht nur direkt die Privatsphäre von KDE-Nutzer:innen, sondern dient gleichzeitig als Proof of Concept für privact.org. Diese gemeinnützige Initiative hat sich dem Ziel verschrieben, die dezentrale Datenspeicherung in der Gesellschaft zu etablieren.

2. Welchem Themenfeld ordnest du dein Projekt zu?
TODO: Björn

3. Welche gesellschaftliche Herausforderung willst du mit dem Projekt angehen? (165/175w)
Es ist heute normal, dass persönliche Daten in der Cloud gespeichert werden. Die Nutzer:innen haben keine direkte Kontrolle darüber, welche Daten das sind und wofür sie verwendet werden. Die Lösung ist bekannt: Die Daten müssen dezentral bei den Nutzer:innen und damit unter ihrer Kontrolle gespeichert werden. Viele Initiativen beschäftigen sich bereits mit technischen Lösungen, aber es fehlt ein Plan, um diesen Lösungen gesellschaftlich zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Mission von privact.org ist es, genau diesen gesellschaftlichen Durchbruch zu erreichen. Wir wollen Privatsphäre für jede:n erreichen und gleichzeitig die anonymisierte Nutzung von Daten zum Wohle der Gesellschaft ermöglichen.

Dazu suchen wir einerseits den Schulterschluss mit den vielen bestehenden Initiativen rund um dezentrale Datenspeicherung, um gemeinsame Standards zu schaffen. Auf diesen Standards aufbauend werden wir gemeinsam mit Freie-Software-Projekten fĂĽr die gesellschaftliche Durchdringung sorgen.

Dieses Projekt hilft uns dabei, diesen zweiten Teil unserer Mission - die Partnerschaft mit Freie-Software-Projekten - mit KDE als Ankerpartner aufzubauen und gleichzeitig die technische Machbarkeit der gesellschaftlichen Nutzung zu demonstrieren.

4. Wie willst du dein Projekt technisch umsetzen? (163/175w)

Als Prototyp werden wir KUserFeedback (in der bestehenden Code-Basis, mit dem bestehenden Technologie-Stack: Qt, C++, QML, JavaScript) um eine Opt-In-Funktionalität erweitern, um die generierten Daten in einer lokalen Datenbank zu speichern. Der Benutzer kann dann konfigurieren, welche dieser Daten unter welchen Umständen von KDE verwendet werden dürfen. Die Daten werden nicht proaktiv versendet, sondern gezielt abgefragt:

Dazu definiert KDE eine Auswertunganfrage über einen im Projekt zu erstellenden Web-Dienst. Lokale KUserFeedback-Instanzen checken periodisch diesen Dienst um zu prüfen, ob es Anfragen gibt, an denen sie teilnehmen wollen. Der Web-Dienst startet die Umfrage, sobald genügend Teilnehmer vorhanden sind. Dazu wird zwischen den Teilnehmern eine verschlüsselte Datenbank verschickt, die die relevanten anonymisierten Daten enthält. Sobald genügend Daten vorhanden sind, wird das statistische Ergebnis an den Web-Dienst gesendet und dort KDE zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise werden keine persönlichen Daten an KDE oder den Web-Dienst übertragen.

5. Hast du schon an der Idee gearbeitet? Wenn ja, beschreibe kurz den aktuellen Stand und erkläre die geplanten Neuerungen. (99/100w)
Unser Team hat von beiden Seiten an der Idee gearbeitet. Felix war CTO von polypoly und Richard Programmierer. Durch den Fokuswechsel von privact gegenĂĽber polypoly kann nicht wirklich auf die bestehende Code-Basis zurĂĽckgegriffen werden. Die konzeptionelle Erfahrung von polypoly hilft jedoch enorm.

Björn ist der geistige Vater von KUserFeedback und war bei polypoly aktiv. KUserFeedback wird verwendet, um rudimentäre Benutzerdaten zu sammeln. Diese Daten werden auf Servern von KDE gespeichert, was ein Datenschutzproblem darstellt und die Datenqualität/-quantität erheblich reduziert.

Wir werden die Auswertung dieser Daten für KDE ermöglichen, ohne dass die Daten die Geräte der Benutzer verlassen.

6. Welche ähnlichen Ansätze gibt es schon und was wird dein Projekt anders bzw. besser machen? (56/60w)
Unser Projekt verbessert KUserFeedback, indem die erhobenen persönlichen Daten nicht mehr an KDE übertragen werden, sondern unter der Kontrolle der Nutzer:innen anonymisiert ausgewertet werden können.

Bestehende Projekte im Bereich der dezentralen Datenspeicherung wollen wir einbinden und diesen durch die Schaffung gemeinsamer Standards und Infrastruktur - wie in diesem Projekt demonstriert - ermöglichen, ihre individuellen Ziele zu erreichen.

7. Wer ist die Zielgruppe und wie soll dein Projekt sie erreichen? (98/100w)
privact.org will die Privatsphäre aller Menschen schützen.

  • KDE-Nutzer:innen wird die neue Technologie ĂĽber ein Update von KDE zur VerfĂĽgung gestellt.
  • KDE-Applikationen können vom verbesserten Feedback profitieren und Privatssphäre wahren.
  • FĂĽr andere Freie-Software-Projekte ist es eine Blaupause fĂĽr eine Zusammenarbeit.
  • Privacy-Projekten und Anderen wird demonstriert, dass dezentrale Daten anonymisiert fĂĽr Forschung und Entwicklung nutzbar sind.

Alle Ergebnisse werden online und auf Konferenzen vorgestellt und als Freie Software veröffentlicht.

Die Durchdringung der Gesellschaft mit dieser Technologie kann nur gelingen, wenn die verschiedenen Zielgruppen zusammenarbeiten und von dieser Zusammenarbeit profitieren. Genau das ist das Ziel von privact.org.

8. An welchen Software-Projekten hast du / habt ihr bisher gearbeitet? Bei Open-Source-Projekten bitte einen Link zum Repository angeben. (Max 3 Beispiele, 100w)

Felix:

9. Erfahrung, Hintergrund, Motivation, Perspektive: Was sollen wir ĂĽber dich (bzw. euch) wissen und bei der Auswahl berĂĽcksichtigen? (95/100w)

Felix war CTO von polypoly und engagiert sich seit etwa 20 Jahren in Open-Source-Projekten, zeitweilig hauptberuflich. Auch Björn ist seit über zwei Jahrzehnten in der Open-Source-Community aktiv, gründete die Initiative OpenUsability.org sowie die KDE Visual Design Group und wirkte bei polypoly mit. Richard erhielt während seiner Arbeit als Student und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationssicherheit der Universität Göttingen Einblicke in die Bedeutung von Datenschutz für die Wahrung der Demokratie. Wie Felix und Björn arbeitete er am polypoly-Projekt mit. Die dabei gesammelten Erfahrungen möchte das Team für die erfolgreiche Umsetzung von privact.org nutzen.

10. Wie viele Stunden willst du (bzw. will das Team) in den 6 Monaten Förderzeitraum insgesamt an der Umsetzung arbeiten?
Felix: 8 pro Woche = 176-208 (Stundensatz 100 EUR - Nachweise über höhere Stundensätze vorhanden)
Richard: 8 pro Woche = 176-208 (Stundensatz 50 EUR)
Björn: 4 pro Woche = 88-104 (Stundensatz 50 EUR)
Gesamtstunden: 20 pro Woche = 440-520
Gesamtkosten: 30.800 EUR - 36.400 EUR

11. Skizziere kurz die wichtigsten Meilensteine, die im Förderzeitraum umgesetzt werden sollen. (72/100w)
Um das Projekt erfolgreich durchzufĂĽhren, mĂĽssen Meilensteine in zwei Bereichen erreicht werden:

KDE:

  • Speicherung der Daten aus KUserFeedback in einer lokalen Datenbank
  • App, mit der Anwender:innen ihre persönlichen Daten und die Zugriffsmöglichkeiten darauf verwalten können und die die Teilnahme an Umfragen ermöglicht.

Web-Infrastruktur:

  • Registrierung von Umfrageersteller:innen (KDE-Projekte)
  • Webbasierte Erstellung von Umfragen auf Basis eines zentralen Datenbankschemas
  • DurchfĂĽhrung der Umfragen unter Wahrung der Privatsphäre
  • Bereitstellung der Umfrageergebnisse

Ich wĂĽrde sagen, es sieht gut aus! FĂĽr mich OK, das so abzuschicken.

Applied for the grant. Closing topic.

Just as a quick heads-up: We got accepted.

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